Mittelrheinhandball - Forum

Normale Version: Gr.2 - 11.Sp.: Vorberichte, Ergebnisse, Kommentare & Spielberichte - Saison 2023/2024
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Sa. 18.11.2023 17:30 HC Weiden 2018 II - TuS Königsdorf      
SR: Seifert/Pick               

Sa. 18.11.2023 18:00 BTB Aachen II - ASV Schwarz-Rot Aachen      
SR: Heitzer/van Raay               

Sa. 18.11.2023 19:00 TV Rheinbach - Birkesdorfer TV     
SR: Hess/Marenbach               

Sa. 18.11.2023 19:00 TuS 82 Opladen II - SSV Nümbrecht
SR: Czekalla/Scholl               

Sa. 18.11.2023 19:15 MTV Köln 1850 - Pulheimer SC      
SR: Langer/Schneider               

Sa. 18.11.2023 19:30 TV Palmersheim - HSG Siebengebirge-Thomasberg      
SR: Gernhardt/Schenk               

Sa. 18.11.2023 20:00 Longericher SC Köln II - HBD Löwen Oberberg      
SR: Velasco/Wessendorf
Wer kann sich vom Tabellenende absetzen?
AACHEN/DÜREN Die Reserve des BTB Aachen erwartet Schwarz-Rot Aachen zum Derby und gleichzeitigen Kellerduell in der Handball-Oberliga. Der Birkesdorfer TV reist nach Rheinbach.

OBERLIGA
BTB Aachen II – SR Aachen (Sa., 18.00, Gillesbachtal): „Wir freuen uns sehr auf das Derby“, sagen BTB-Trainer Andreas Heckhausen und SR-Trainer Stefan Tuitje unisono. „Mehr Stadtderby geht nicht“, fügt Tuitje hinzu. Dabei geht auch kaum mehr Abstiegskampf. Schwarz-Rot steht mit 2:16 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, BTB II mit zwei Pluspunkten mehr einen Rang davor. „Es wird ein interessantes Aufeinandertreffen, es geht bereits für beide Mannschaften um sehr viel.“

„Schwarz-Rot ist nach acht Niederlagen in Folge in Zugzwang. Aber auch wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen“, kündigt Heckhausen an. Der BTB-Trainer erwartet einen starken Gegner: „Wir nehmen die Schwarz-Roten sehr ernst, sie haben gute Individualisten im Team und verfügen über eine physisch stabile Mannschaft. Mit ihrem neuen Trainer haben sie ein deutliches Plus zur Vorsaison im Bereich Aggressivität. Wenn ihr Kader komplett ist, verfügen sie über eine starke Oberliga-Mannschaft.“

Das erste Mal in dieser Saison wird Schwarz-Rot mit einem vollen Kader antreten können. Für Tuitje werden allerdings andere Dinge den Ausschlag geben: „Das Spiel wird im Kopf und im Herzen gewonnen. Es geht nur darum, wer die Bereitschaft hat, den Kampf anzunehmen.“

Bei den Gästen soll dieses Mal endlich wieder etwas Zählbares herausspringen: „Die Leistungen stimmten in den letzten Spielen mit Ausnahme von kleinen Dellen im Spielverlauf“, erhofft Tuitje. Heckhausen und sein Team möchten dies möglichst verhindern: „Wir versuchen in einem temporeichen Spiel unsere Heimstärke mit unserem Publikum zu nutzen. Wir werden alles in die Waagschale werfen, um uns von der Abstiegsregion leicht abzusetzen.“

Weiden II – Königsdorf (Sa., 17.30, Parkstr.): Nach neun Spieltagen steht der HC II weiterhin ohne Punkt da. Die karnevalsbedingte Spielpause hat HC-Trainer Stephan Xhonneux genutzt, um mit seiner Mannschaft die Fehler der vergangenen Wochen aufzuarbeiten und anzusprechen: „Hier sind insbesondere Lauf- und Einsatzbereitschaft, Zweikampfverhalten und das Erkennen von Spielsituation zu nennen. Gerade bei den ersten beiden Punkten ist im Abstiegskampf ein anderes Auftreten dringend erforderlich.“

Gegen den Aufsteiger TuS Königsdorf soll in eigener Halle der erste Schritt in diese Richtung gegangen werden. Die Gäste stehen mit 9:11 Punkten auf dem zehnten Rang, gewannen dabei ihre letzten drei Spiele. Nicht nur aufgrund der „breiten Brust“ erwartet Weidens Trainer ein starkes Gästeteam: „Die Mannschaft ist sehr eingespielt und verfügt über ein exzellentes Tempospiel. Außerdem über einen ausgeglichenen Kader, bei dem jeder Spieler Torgefahr ausstrahlt. Die 6:0-Abwehr ist sehr beweglich und weist nur wenige Lücken auf.“ Mit „einer engagierten Abwehrleistung“ wollen die Weidener den formstarken Gästen Paroli bieten.

Rheinbach – Birkesdorf: „Wir wollen wieder unser wahres Gesicht zeigen und unsere Energie auf die Platte bringen“, fordert BTV-Trainer Karsten Bohmann-Hesse. Die 32:25-Niederlage gegen Oberberg von vor zwei Wochen beschäftigt Birkesdorfs Übungsleiter noch immer. Bohmann-Hesse betonte, dass Niederlagen durchaus passieren können, doch die nötige Einstellung und Leidenschaft habe ihm gefehlt.

Gegen Rheinbach soll dies nun anders laufen. „Es gibt viel für uns zu tun. Rheinbach ist ein starker Gegner und im Kader gut aufgestellt. Man kann verschiedene Abwehrformationen spielen.“ Unter der Woche fehlten bei den Dürenern mehrere Spieler krankheitsbedingt. Bis zum Wochenende erhofft sich Bohmann-Hesse allerdings einige Rückkehrer und einen vollen Kader: „Unabhängig davon, ob wir mit acht oder elf Spielern im Kader auflaufen, wollen wir zurück zu unserem Spiel finden und auswärts alles geben.“

Bohmann-Hesse war selbst als Trainer beim TV Rheinbach tätig, kennt noch einige Spieler und seinen Trainerkollegen. „Die Rheinbacher haben wenige Fluktuation in ihrem Kader. Sie möchten auf längere Sicht etwas aufbauen. Dass sie derzeit in der oberen Tabellenhälfte unterwegs sind, zeigt, dass sie auf einem guten Weg sind.“ Die Rheinbacher stehen auf Rang sechs. Birkesdorf ist mit zwei Punkten mehr auf dem vierten Rang, hat allerdings ein Spiel weniger absolviert. Ende März trafen beide Mannschaften zuletzt aufeinander. „Beim letzten Besuch in Rheinbach konnten wir keine Punkte mitnehmen, das wird dieses Mal anders sein“, erhofft sich Bohmann-Hesse.

Quelle: AZ/AN
Ergebnisse:

HC Weiden 2018 II - TuS Königsdorf 28:28 (15:12)
BTB Aachen II - ASV Schwarz-Rot Aachen 32:25 (14:13)
TV Rheinbach - Birkesdorfer TV 39:23 (18:12)     
TuS 82 Opladen II - SSV Nümbrecht 24:38 (10:14)
MTV Köln 1850 - Pulheimer SC 30:36 (17:19)      
TV Palmersheim - HSG Siebengebirge-Thomasberg 22:30 (9:14)      
Longericher SC Köln II - HBD Löwen Oberberg 37:29 (15:10)

laut NuLiga
Spieltagszusammenfassung von den "Harzhelden"

https://www.harzhelden.news/2023/11/19/s...ten-punkt/
Mit kühlem Kopf zum Auswärtssieg

Königswinter - Es war ein hitziges Spiel in der Peter-Weber-Halle in Kuchenheim. Doch die Handballer der HSG Siebengebirge behielten einen kühlen Kopf und belohnten sich letztlich mit dem elften Sieg im elften Saisonspiel. Beim 30:22 (14:9)-Erfolg über den TV Palmersheim entschied das Schiedsrichtergespann Christian Gernhardt/Bernhard Schenk auf elf Siebenmeter, 16 Zeitstrafen, drei Gelbe und zwei Rote Karten.

Die konsequente Linie der beiden Unparteiischen und nicht zuletzt die vielen technischen Fehler mündeten in einer zerfahrenen Begegnung. „Die Referees haben ausgewogen beide Mannschaften bestraft. Wir haben in der zweiten Halbzeit unsere Fehlerquote glücklicherweise minimiert“, stellte Oliver Dziendziol nach dem Match fest.

Elfter Erfolg im elften Spiel

Der HSG-Kapitän sorgte in der Abwehr für Stabilität. Neben ihm überzeugten auch Anto Marcinkovic und – nach anfänglichen Schwierigkeiten – Leonard Bachler. In der Offensive erwischte Alexander Koch einen sehr guten Abend und steuerte sechs Treffer bei. So konnte HSG-Coach Lars Degenhardt mit Genugtuung feststellen: „Wir hatten das Spiel jederzeit in der Hand und haben jetzt elf Siege im Rücken – das muss man erst mal hinkriegen.“ Nach einem spielfreien Wochenende ist der HC Weiden II am 2. Dezember (18.30 Uhr) auf dem Oberpleiser Sonnenhügel zu Gast. HSG: Fischer, Löcher – Koch (6), Stein (5), Bachler (4), Dziendziol (3/2), Schlösser (3), Steinhaus (2/2), Andrassy (2), Arancibia-Diaz (2), Marcinkovic (2), Runge (1), Klosterhalfen, Heusinger.

Quelle: KSTA Sieg
Nümbrechts Handballer mit Kantersieg in Opladen

Handball-Oberliga: Löwen kassieren in Longerich dritte Saisonniederlage – SSV überholt in der Tabelle

Oberberg - In der Handball-Oberliga hat der SSV Nümbrecht den Lokalrivalen HBD Löwen Oberberg überholt und steht nun auf Tabellenplatz zwei. Während Nümbrecht deutlich in Opladen gewann, kassierten die Löwen in Longerich ihre dritte Saisonniederlage.

TuS Opladen II – SSV Nümbrecht 24:38 (10:14): Eine Woche nach dem Derbysieg konnte der SSV erfolgreich nachlegen. „Das war eine wirklich tolle und geschlossene Mannschaftsleistung“, freute sich Trainer Manuel Seinsche. Sein Team brauchte knapp 15 Minuten, um sich auf den Gegner einzustellen. Im Anschluss funktionierte das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Angriff immer besser und schnell waren es vier Tore Vorsprung.

Vor allem die 5:1-Deckung mit Tobias Schröter auf der Spitze ermöglichte nach der Pause viele Ballgewinne und einfache Tore. Im Angriff konnten sich mehrere Spieler auszeichnen und die Verantwortung verteilen. Im Tor sorgten Tom Rydzewski und Jannis Schoger (ab der 50. Minute) für den nötigen Rückhalt. Der 17-jährige Alexander Seinsche überzeugte ebenfalls und warf in seinem ersten Spiel das erste Tor. „Jetzt haben wir im Dezember noch drei Knaller-Spiele und da freuen wir uns drauf“, so Seinsche abschließend.

Tore Nümbrecht: Roth (8/2), Hartmann (7), Donath (6), J. Lang (4), Schanz, Witthaut (je 3), T. Lang (2), Opitz, Benger, Schröter, Söntgerath, Seinsche (je 1).

Longericher SC II – HBD Löwen Oberberg 37:29 (15:10): Nach der 4:2-Führung der Löwen durch Marijan Basic (7.) übernahmen die Gastgeber das Kommando und gingen durch einen 7:0-Lauf klar in Führung. In der Folgezeit kamen die Gäste immer mal wieder auf drei Tore ran, machten dann aber auch wieder zu viele Fehler. „Die Summe der Fehler war zu hoch, um noch mal richtig ranzukommen. Am Ende hat man auch den Kräfteverschleiß bemerkt und die Köpfe gingen runter“, erklärt Maik Thiele, der nach dem Wechsel noch sein Glück mit der 5:1 und 4:2-Deckung versuchte.

Longerich, bei denen Bjarne Duckert und Felix Kröger aus dem Drittliga-Kader die Fäden in Abwehr und Angriff zogen, fand aber auch hierfür Lösungen. „Uns fehlt die Kaderbreite und das macht sich aktuell bemerkbar. Und wir sollten uns nicht von den guten Ergebnissen blenden lassen“, so Thiele weiter.

Anthony Hudak-Domokos fehlte verletzt und Nils Welke ging angeschlagen ins Spiel. Und dann sah auch noch Tobias Mlynczak kurz vor der Pause Rot, sodass Marijan Basic im Angriff meist Alleinunterhalter war. Ein gutes Spiel machte Neuzugang Marcel Mesenhöler mit drei Toren bei drei Versuchen.

Tore HBD Löwen: Basis (13/1), Schneider, Neese (je 4), Mesenhöler (3), Welke (2), Mlynczak, Köster, Jäger (je 1).

Quelle: KSTA Oberberg
Tabellenführer schreibt Autogramme
TV Palmersheim unterliegt dem verlustpunktfreien Tabellenführer

HandballOberliga: TV Palmersheim – HSG Siebengebirge 22:30 (9:14). Am Ende war es vom Ergebnis her die fast schon erwartete Niederlage gegen den weiterhin verlustpunktfreien Tabellenführer, der einsam seine Kreise in Richtung Regionalligaaufstieg zieht. So klar, wie sich das Endresultat liest, war es aber nicht, denn Willen und Einsatz kann man den Palmersheimern nicht absprechen.

Ja, die HSG war das bessere Team und ja, der Auswärtserfolg ist verdient. Dennoch waren auch andere Faktoren mitentscheidend für die Heimniederlage des TVP. Palmersheim erwischte keinen guten Tag und agierte im Angriff recht ideenlos und insgesamt zu lethargisch und gehemmt. Der Respekt dem Gegner gegenüber war ihnen anzumerken. Sie fanden keine probaten Mittel gegen die offensiv und recht aggressiv agierende Gästedeckung, die das Team um Spielmacher René Lönenbach dadurch zu einer Vielzahl an technischen Fehlern zwang.

Im Stile eines Spitzenteams rollten somit viele Tempogegenstöße auf das TVP-Gehäuse zu, welche meist von Erfolg gekrönt waren. „Wir wussten wie Siebengebirge hinten agiert und hatten darauf auch hintrainiert, aber wir konnten das im Spiel nicht umsetzen“, sagte Trainer Peter Trimborn, der mit Abwehr und der Torhüterleistung zufrieden war. Vorne vermisste er ein durchgängiges Laufspiel seiner Jungs, sodass Anspielstationen fehlten. Die rund 300 Zuschauer sahen eine recht zerfahrene Partie, bei der auch das Schiedsrichterduo zu sehr in den Fokus rückte. Drei Gelbe Karten und 16 Zweiminutenstrafen, wovon zwei in Rote Karten gegen René Lönenbach und Gästespieler Leonard Bachler mündeten, sprachen eine deutliche Sprache, dass den Referees das Spiel entglitten war. „Das ist ja im Handballsport eher eine Seltenheit und von daher tut es heute weh, aber es wirft uns nicht um“, so Trimborn. TVP: Moritz Königshoven (1), Rübenach – Sinaci, Fiedler (1), Lönenbach (6/4), Adolph (1), Schouren (3/1), Grabeck, Mayer (2), Voiß (3), Jannis Grevelding, Niklas Grevelding (2), Lukas Königshoven (3).

Quelle: KSTA Oberberg
Longericher SC Köln II - HBD Löwen Oberberg 37:29 vom 18.11.23

https://www.flickr.com/photos/df8kk/albu...0312802337
Der Aufsteiger macht langsam Boden gut

AACHEN Der BTB Aachen II setzt sich im Derby der Handball-Oberliga klar gegen SR Aachen durch. Weidens Reserve holt den ersten Punkt. Birkesdorf kassiert in Rheinbach eine deftige Niederlage.

OBERLIGA

BTB Aachen II – SR Aachen 32:25 (14:13): Mit einem am Ende deutlichen Sieg gegen Schwarz-Rot Aachen holte der BTB Aachen II zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Dabei erwischten die Gäste in der Anfangsphase den besseren Start und setzten sich mit 10:5 (18.) ab. „Die ersten 20 Minuten haben wir einen guten Handball gezeigt und in der Abwehr konsequent verteidigt“, lobte SR-Trainer Stefan Tuitje zuerst. Doch dann erlebte das Spiel einen Bruch. BTB-Trainer Andreas Heckhausen stellte seine Abwehr personell um. Mit Erfolg. Schwarz-Rot unterliefen im Angriff immer mehr technische Fehler, zudem scheiterte man am starken Torhüter Louis Zaghloul. So konnten die Burtscheider ihr Tempospiel aufziehen und viele einfache Tore erzielen. BTB II glich zum 12:12 (27.) aus und führte zur Pause erstmals mit 14:13.

Tuitje hatte allen Grund, sich über den weiteren Spielverlauf zu ärgern: „Wir haben nach dem guten Beginn völlig den Faden im Angriff verloren. Diesen haben wir auch im zweiten Durchgang zu keinem Zeitpunkt wirklich wiedergefunden.“ Stattdessen sah Heckhausen von seiner Mannschaft eine starke zweite Halbzeit: „Wir haben zu dem Zeitpunkt die nötige, kämpferische Leistung an den Tag gebracht und uns voll auf unsere Stärke verlassen.“ Die Gastgeber bauten ihre Führung zum 18:13 (37.) aus und ließen sich auch nicht von den Roten Karten gegen Christoph Zylus (38.) und Yves Hellemeister (44.) aus dem Konzept bringen. Über 25:17 (47.) und 29:22 (56.) feierte der BTB am Ende einen souveränen 32:25-Heimsiegerfolg.

Für BTB-Trainer Heckhausen keine leichten zwei Punkte: „Das war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben viel in Unterzahl gespielt und einige strittige Zeitstrafen bekommen, obwohl das kein brutales Derby und Schwarz-Rot ein absolut fairer Gegner war.“ Für den ASV geht die Niederlagenserie weiter. „Dieser Bruch in unserem Spiel ist schwer zu erklären. Das müssen wir unter der Woche gemeinsam besprechen und analysieren. Wir haben heute verdient verloren, weil BTB das einfach cool nach Hause geschaukelt hat“, so Tuitje.

Burtscheids Torschützen: Wudtke (7), Volmer (6), Kusnierz-Glaz (4), Creutz, Hermanns (je 3), Herzog, Grunert, Hellemeister (je 2), Adoni, Zaghloul, Breuer-Herzog (je 1)

Aachens Torschützen: Happersberger (9/7), Huckemann (5), Rietz (4), Schumacher, Kuckelkorn, Kurscheid (je 2), Signon (1)

Weiden II – Königsdorf 28:28 (15:12): Weiden II hat seinen ersten Punkt geholt. Auch wenn für HC-Trainer Stephan Xhonneux die Niederlagenserie endet, hat das Remis gegen den TuS einen bitteren Beigeschmack: „Nach einem Unentschieden fragt man sich oft, ob das ein gewonnener oder verlorener Punkt ist. Nach dem Spielverlauf war es auf jeden Fall ein Punktverlust.“ Der HC führte nach starken 20 Minuten mit 13:7. „Danach hat uns etwas die Ruhe gefehlt. Unsere Überzahlsituation haben wir nicht clever genug ausgespielt und somit Königsdorf wieder ins Spiel kommen lassen.“

Die zwischenzeitliche 15:11-Führung (28.) konnte von den Gästen zu einem 15:15 (34.) ausgeglichen werden. Es folgte ein enges Spiel, bei dem die Weidener zumeist einen leichten Vorsprung hatten. Bei 23:21 (46.) überstanden die Hausherren eine dreifache Unterzahl. Der TuS glich zum 23:23 (48.) aus, doch zehn Minuten vor Ende führte der HC II wieder mit 27:24. Kurz vor Ende hatten die Gastgeber noch die Chance, sich durch einen Tempogegenstoß mit zwei Toren Vorsprung abzusetzen. Diese blieb aber ungenutzt, stattdessen erzielte Königsdorf das 28:28 (59.). Für Weiden wäre an dem Tag mehr drin gewesen. Dennoch lobte Xhonneux den Auftritt seiner Mannschaft: „Das war eine tolle, kämpferische Leistung.“ Der HCW II tritt erst nächste Woche Mittwoch wieder zum Nachholspiel beim TuS Opladen II an.

Weidens Torschützen: Havers, Kemper (je 7), Lütz (5/2), Meurer, Altmeyer (je 3), Lozano Martin, Furuta (je 1)

Rheinbach – Birkesdorf 39:23 (18:12): Als einen „katastrophalen Auftritt bei dem gar nichts stimmte“, bezeichnete BTV-Trainer Karsten Bohmann-Hesse die deutliche Auswärtsniederlage seiner Mannschaft. Bereits nach sechs Minuten musste Bohmann-Hesse seine erste Auszeit nehmen, da sein Team bis dahin kein Tor erzielte und mit 0:4 in Rückstand lag. Danach funktionierte etwas mehr bei den Dürenern, die auf 8:5 (12.) verkürzten. Die 15:12-Führung (24.) erhöhten die Gastgeber durch drei eigene Treffer bis zur Pause noch auf ein 18:12.

„In der Halbzeit haben wir in der Kabine angesprochen, dass uns Mentalität, Einstellung und Charakter fehlen. Leider ist meine Mannschaft auch im zweiten Durchgang diese Dinge schuldig geblieben“, ärgerte sich Bohmann-Hesse. Aufgrund fehlender Abwehrarbeit gegen eine gute Rheinbacher Offensive, setzte der TV sich immer weiter ab. Über 22:13 (36.) und 31:19 (48.) hielten die Birkesdorfer den Gastgebern wenig gegen. Am Ende verloren die Schwarz-Gelben überraschend deutlich gegen den Tabellenfünften.

„Es tut weh, das zu sagen, aber wir haben am Ende auch in der Höhe verdient verloren. Wenn man sich nicht wehrt, dann wird man hier eben abgeschlachtet“, bedauert Birkesdorfs Trainer. Unter der Woche soll die fehlende Einstellung beim BTV thematisiert und mannschaftsintern angesprochen werden. Viel Zeit bleibt allerdings nicht, da bereits am Freitagabend das Nachholspiel gegen den Longericher SC II in der Dürener Festhalle ansteht. „Gegen Longerich müssen und wollen wir ein anderes Gesicht zeigen und wieder zu unseren Stärken zurückfinden“, hofft Bohmann-Hesse.

Birkesdorfs Torschützen: Risteski (9/6), Botz, Grings (je 3), A. Ernst, Ihmer, Bünten (je 2), Willers, Költer (je 1)

Quelle: AZ/AN
Hornets wollen ihre Serie ausbauen

MTV Köln — Pulheim Hornets 30:36 (17:19). In der Handball-Oberliga feierten die Hornets den dritten Sieg in Folge. Das Team von Trainer Marian Cirloganescu lieferte sich bis in die Schlussminuten ein enges Duell, das dann doch recht deutlich ausfiel. „Die Jungs fühlen sich gut, haben Spaß zusammen und kämpfen füreinander“, kann sich der Coach über eine eingespielte Truppe freuen und kündigt vor der Heimpartie am Samstag (18 Uhr) an: „Wir sind auf dem richtigen Weg und wünschen uns gegen BTB Aachen, die Siegesserie fortzusetzen.“

HC Weiden II — TuS Königsdorf 28:28 (15:12). Die Reserve des HC war die griffigere und galligere Mannschaft. Als mitentscheidend sah TuS-Trainer Franziskus Bleck zwei Roten Karten: „Die Karten passierten immer in Phasen, wo wir am Drücker waren und das Spiel hätten drehen können.“ Zufrieden war der Coach mit der Reaktion seines Teams, das das Spiel trotz eingeschränkter Wechselmöglichkeiten offenhalten konnte. Es war aber zu sehen, dass sein Team nicht das Niveau der vergangenen Spiele erreichte. Bleck gab zu: „Zwei Punkte für uns wären zu viel gewesen.“ Der TuS habe ein willkommenes spielfreies Wochenende. Am ersten Advent geht es mit dem Heimspiel gegen den SSV Nümbrecht weiter.

Quelle: KSTA Erft